Die CMD ist eine Volkskrankheit, die häufig übersehen wird. Hier erfahren Sie, was hinter der Diagnose steckt — welche Symptome sie auslöst, woher sie kommt und wie sie behandelbar ist.
CMD steht für Craniomandibuläre Dysfunktion und beschreibt eine Fehlregulation des Zusammenspiels von Kiefergelenken, Kau- und Kopfmuskulatur — mit teils dramatischen Auswirkungen auf den ganzen Körper.
Schon Abweichungen der Kieferposition von wenigen Zehntelmillimetern können dazu führen, dass Hals-, Nacken- und Rückenmuskulatur dauerhaft überlastet werden. Die typische Folge: chronische Schmerzen, Migräne, Tinnitus und Schlafstörungen — ohne dass Hausärzte oder HNO-Spezialisten die wahre Ursache erkennen.
CMD ist selten lokal begrenzt. Die Muskelketten des Körpers leiten Spannungen weiter — bis in den Beckenboden, die Knie und sogar die Füsse.
Spannungskopfschmerzen, Migräne, Druck hinter den Augen, Gesichtsschmerzen, Kieferknacken.
Tinnitus, Hörminderung, Drehschwindel, Schluckbeschwerden, Sehstörungen, Druck hinter dem Auge.
Verspannungen, einseitiger Schulterhochstand, Schiefhals, Bewegungseinschränkung, Ausstrahlung in die Arme.
Rückenschmerzen, Skoliose, Bandscheibenprobleme, eingeschränkte Beweglichkeit im Lendenbereich.
Beckenschiefstand, Knieschmerzen durch Fehlbelastung, Hallux Valgus, ungleichmässige Fussbelastung.
Schlafapnoe, Schnarchen, Tagesmüdigkeit, erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
CMD entwickelt sich meist schleichend über Jahre und entsteht durch das Zusammenspiel mehrerer Faktoren.
Zahnbehandlungen wie Füllungen, Kronen, Brücken oder Implantate verändern minimal die Bisslage.
Zähneknirschen und -pressen ist ein körpereigener Stressabbau. Über Jahre überlastet es die Muskulatur.
Schleudertrauma, Stürze und Schläge auf den Kiefer können das fein abgestimmte System aus dem Gleichgewicht bringen.
Auch nach erfolgreicher Zahnregulierung kann die Kieferposition unbemerkt eine CMD begünstigen.
Lücken, Zahnverlust und Fehlstellungen wie Kreuzbiss führen zu Ausweichbewegungen des Unterkiefers.
Übersäuerung, Fehlernährung, chronischer Stress und Schlafmangel verstärken die Muskelspannung.
In unserer Klinik kombinieren wir 11 diagnostische Verfahren zu einem ganzheitlichen Bild — objektiv, reproduzierbar und für Sie verständlich.
Ein erfahrener Spezialist erkennt die unbewussten Zusammenhänge zwischen Symptomen und alltäglichen Auslösern.
Strahlungsfreie, virtuelle Modelle der Kiefer für millimetergenaue Analyse.
Elektrische Aktivität der Kau- und Kopfmuskulatur wird wie ein „EKG des Kiefers" abgeleitet.
Wir erfassen die Wirbelsäule und Körperhaltung ohne Röntgenstrahlung.
Digitales Mapping der Kaukräfte: Zahn für Zahn, wo zu viel oder zu wenig Druck herrscht.
Wir messen die Belastung der Fussflächen — CMD wirkt bis in die Füsse.
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